
Durch verschiedenste Vorfälle seit Oktober 2002 sind auf unserer Stiege im Gemeindebau (ja - hier werden vergessene Diktatoren am besten vergessen) die meisten Mieter zu Recht in Rage.
Vorfälle:
* Von einem rätselhaften Todesfall zu Weihnachten 2002 und im ersten Stock will ich gar nicht schreiben...
* Besucher von Hausbewohnern (hauptsächlich eine Wohnung im ersten Stock ist die Ursache) lassen die Haustüre unversperrt, damit sie wieder reinkommen.
Dort sind aber in Stoßzeiten 10 Besucher mit 3 Hunden gekommen, in eine 40 m² Wohnung ;)
* Haustürschloß wurde mit Lack unbrauchbar gemacht - damit diese nicht versperrt werden kann.
* Musik wird ab 23 Uhr voll aufgedreht, seit dem Vorjahr gab es
etwa 10 Polizeieinsätze
(Die Polizei hat ja nichts besseres zu tun als so einen Schwachsinn zu regeln)
* Besucher schlafen unter einer Treppe welche in den Keller führt und im toten Winkel liegt. Auf die wurden wir erst durch lautes Schnarchen aufmerksam.
* Unser Wohnzimmer wurde durch den Chello Verteilerkasten mit 2 Löchern angebohrt. (Hätten wir einen Verfolger würden wir an Überwachung glauben - in unserer Wohnung befindet sich ein Büro einer Sozialeinrichtung.)
Wer`s nicht glaubt, die Löcher gibt es noch immer.
Dann gab es noch weitere Vorfälle deren Enthüllung zur Zeit die Gefühle von Menschen verletzen könnten und über die vorerst nicht berichtet wird.
Jedenfalls, da wir als die Einzigen mit allen anderen im Haus sprechen haben wir beraten was wir tun können.
Eine Art Blockwart oder Bürgerwehr schied von VORNEHEREIN aus, das spricht eindeutig für die Bewohner.
Ebenso hällt hier keine/r etwas von Bespitzelung.
Wir haben uns telefonisch zusammengeschaltet, falls einmal ein Super-Gau eintritt.
Als ich in der Nacht auf dem Ostersonntag nach hause gekommen bin schien der Super Gau angebrochen.
Im Parterre, bei einer sehbehinderten Mieterin stand um 00:30 die Wohnungstüre offen, auf klopfen bzw. Läuten reagierte Niemand.
In der Diele lagen Handtaschen in Hülle und Fülle, da die Wohnung einen anderen Grundriss hat als unsere bin ich den Stimmen nachgegangen bis ich plötzlich etwa 8 Personen in der Küche gegenüberstand.
Die Mutter feierte mit ihren Kindern Ostern.
Den Anschiß von mir werden die alle 8 nie vergessen,
(Ist ihnen eigentlich klar daß sie leichtsinnig sind ?
Gerade bei der Situation im Haus mit einer Toten und den vielen Besuchern ?)
Die waren natürlich sehr froh daß ich sie gewarnt hatte.
Nun hat die Frau sogar ihre Türe reparieren lassen - die alte war deffekt und ist öfters aufgesprungen.
Aus der ersten Stock Wohnung ging in den darauffolgenden Wochen der Terror weiter - aber ich kenne die Menschen dort (gemeint sind die legal im Haus wohnenden)
und die sind mir gar nicht unsympathisch.
Besonders die Töchter ;)
Die Hausbewohner welche mit uns im engsten Kontakt stehen entschlossen sich zu einer Unterschriftenaktion an die Wohnhausverwaltung/MA52.
(Ich habe den Leuten davon nicht abgeraten)
Meine Lebensgefährtin und ich haben nicht unterschrieben, wir unterschreiben keine solche Liste - nicht nur aus Sozialarbeitsethik.
Die Liste wurde an die Wohnhausverwaltung/MA52 gesendet,
dann habe ich begonnen mit den Leuten aus der Problemwohnung zu sprechen - einen Dialog zu führen.
Schüssel würde sagen "um einen Konsens zu finden" *grusel*
Seit meinem Dialogsbeginn und seit die Leute wissen daß es eine Liste gibt ist übrigens Ruhe im Haus.
Den Rest dieser Geschichte gibt es übermorgen im Teil: duo
"Der vergessene Diktator schreibt nur jeden zweiten Tag, das Bild zeigt übrigens unser Küchenfenster wo ich als Sonnenschutz die österreichische Fahne hingehängt habe.
Die Fahne kostete übrigens am Viktor-Adler Markt 15 €uro.
Die warteschlange berichtete schon am 22.April aus dem Gemeindebau.
http://warteschlange.twoday.net/stories/21804/
update:
Eine erste Reaktion ist per Mail gekommen:
"Da muß man schon einen gewaltigen Huscher haben, wie sie, um sich eine österreichische Fahne in`s Fenster zu hängen !"
franzfranz@xxx.xx
Die US Fahne hätte übrigens beim selben Händler nur 10 €uro gekostet ;)
der vergessene Diktator - am Mittwoch, 28. Mai 2003, 01:06 - Rubrik: Gemeindebau